pädagogisches Konzept

Grenzen erfahren!

„Nur wer sein Rad beherrscht, fährt sicher (und mit Spaß)!“ lautet das Motto von „Radparcours.de“, und das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger der klassischen Verkehrserziehung, sondern mit Spaß, Erlebnis und Nervenkitzel.

Sicherheit erhöhen

 

Verkehrsregelwissen alleine reicht für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr nicht aus. Um auf Grundlage des Regelwissens die Gefahren des Straßenverkehrs sicher zu bewältigen, ist vor allem die Fähigkeit zu flexiblem und situationsabhängigem Verhalten eine wichtige Voraussetzung. Je besser Kinder und Jugendliche ihr Fahrrad beherrschen, desto besser können sie auf ungewohnte Situationen reagieren und Unfälle verhindern. Letzteres erfordert jedoch – insbesondere bei der Fortbewegung mit dem Fahrrad – die simultane Koordination psychomotorischer und kognitiver Fähigkeiten. Aus diesem Grunde darf Verkehrssicherheitserziehung in der Schule nicht überwiegend theoretisch abgehandelt werden, sondern sollte sich durch wiederholtes praxisnahes Üben auszeichnen. Im Sinne der angestrebten Unfallprophylaxe bietet der Radparcours hier ideale Voraussetzungen, denn jede Fahrt auf dem Parcours schult ganz unbewusst und spielerisch genau die motorischen Fertigkeiten, die auch für das sichere Fahren im Straßenverkehr von entscheidender Bedeutung sind!

Gesundheit fördern

Ziel von Radparcours.de ist es, durch den Einsatz eines attraktiven Radparcours bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für das Radfahren zu wecken. Damit möchte die Initiative dem dramatisch zunehmenden Bewegungsmangel der genannten Altersgruppe entgegenwirken. Denn fehlende körperliche Aktivität begünstigt die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas, welche wiederum zahlreiche schwerwiegende Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes zur Folge haben.

Gelingt es jedoch bereits im Kindesalter, eine positive emotionale Verbindung zum Radfahren aufzubauen, so kann das Fahrrad sowohl in der Freizeit als auch im Rahmen der Alltagsmobilität einen entscheidenden Beitrag zu einer aktiven und damit gesunden Lebensgestaltung leisten. Nicht zuletzt führt die gesteigerte Bewegungsaktivität nachweislich zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit sowie zu einer Reduktion negativer emotionaler Zustände wie Stress und Aggression, was sich positiv auf das schulische Leistungsvermögen auswirkt.

 

Umweltbewusstsein schaffen

 

Die negativen Auswirkungen des motorisierten Verkehrs auf die Umwelt sind gravierend. Da heutige Kinder mit dem Vorherrschen dieser Situation bereits aufwachsen, müssen sie in der Schule bezüglich der Folgen für das Klima sensibilisiert werden. Insbesondere die eigene, oftmals unreflektierte Verkehrsmittelwahl ist zu überdenken. Bei der Frage nach einer nachhaltigen Mobilitätsform rückt das Fahrrad in den Fokus der Betrachtung, da den Kindern in einem Großteil der Familien eigene Fahrräder zur Verfügung stehen und sie diese zudem autonom nutzen können. Die Vermittlung von Spaß am Radfahren gilt auch hier als Schlüsselstelle und kann durch den Einsatz des Radparcours entscheidend unterstützt werden!

 

Soziale und personale Kompetenzen stärken

 

Das gemeinsame Erleben und Meistern der Herausforderung des Radparcours stärkt sowohl die Klassengemeinschaft als auch das Selbstbewusstsein jedes einzelnen Kindes. Gegenseitige Rücksichtnahme sowie das Einhalten vorgegebener Regeln sind dabei genauso wichtig wie das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

 

10 Gründe

Der Radparcours fördert die motorische, soziale und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in besonderem Maße. Hier finden Sie 10 gute Gründe für den Radparcpours.

1. Sicherheit erhöhen

2. Gesundheit fördern

3. Spaß an Bewegung fördern

4. Grenzen überwinden

5. Selbstvertrauen stärken

6. Fahrtechnik verbessern

7. Gruppenerlebnis schaffen

8. Umweltbewusstsein schaffen

9. Mobilitätsverhalten ändern

10. Motorik trainieren

 

 

Download Elterneinverständnis

"Der Radparcours leistet einen entscheidenden Beitrag zu allen vier Bereichen der von der Kultusministerkonferenz geforderten schulischen Verkehrs- und Mobilitätserziehung."